Archiv für die Kategorie „Tiere“
Entwicklung
Erstaunlich wie sich ein Meerwasseraquarium im Laufe der ersten Wochen entwickelt.
Ganz am Anfang: Das Lebendgestein ist aufgebaut, alles ist noch sauber, fast steril. Nun heisst es Geduld haben und die Einlaufphase zu überstehen.
Nach 2 Wochen: Nach einer kurzen Schmieralgenphase wuchern nun die grünen Fadenalgen hemmungslos.
Nach 4 Monaten: Inzwischen sind verschiedene Bewohner eingezogen und das ganze wird langsam ansehnlich.
Scheibenanemone
Die ist eine sehr hübsch grün violett gestreifte Scheibenanemone (Discosoma sp.). Die Scheibenanemonen (Corallimorpharia) sind eine weltweit verbreitete, aber nur sehr unzureichend untersuchte Ordnung der Blumentiere (Anthozoa), denen im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Steinkorallen, jegliches Skelett fehlt. Scheibenanemonen sind beliebte und einfache Pfleglinge im Meerwasseraquarium. Es handelt sich um eine kleine Gruppe mit derzeit etwa 24 bekannten Arten.
Scheibenanemone (Discosoma sp.)
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Blaupunkt Korallengrundel
Korallengrundeln (Gobiodon) sind Fische aus der Familie der Grundeln und leben in den Korallenriffen des Indopazifik versteckt in ästigen Steinkorallen. Die schlechten Schwimmer leben ständig zwischen den Ästen und verteidigen die Korallen gegen Fressfeinde wie Falterfische und Feilenfische. Zum Laichen nagen sie ein kleines Stück Korallengewebe ab und kleben ihre Eier an die kahle Stelle. Die Haut der Korallengrundeln ist schuppenlos und mit einem giftigen Schleim bedeckt, der sie vor Fressfeinden schützt. Blaupunkt Korallengrundeln werden ca. 5cm groß.
Kardinalsgarnele
Die Kardinals-Putzergarnele (Lysmata debelius), auch Kardinalsgarnele oder Feuergarnele genannt, ist eine Garnelenart aus der Gattung der Putzergarnelen. Sie wird bis zu 5 cm groß und fällt besonders durch ihre rote Färbung auf. Die Tiere kommen hauptsächlich im Indopazifik, vor den Malediven und im Zentralpazifik vor.
Algenvertilger
Einsiedler
Die ersten Einsiedlerkrebse eingezogen. Sie freuen sich über ein reichhaltiges Algenmenu.
Sie haben ihren Namen, weil sie, so wie der griechische Philosoph Diogenes in einem Weinfass lebte, in Schneckenhäusern oder ähnlichen hohlen Gegenständen leben. Dieses Verhalten ist für sie lebensnotwendig, da ihr Abdomen (Hinterleib) weich und ungeschützt ist und Fressfeinden als Angriffspunkt dienen kann. Im Laufe des Wachstums werden immer größere Schneckenhäuser zum Tausch benötigt.
Vogelspinnenbäuche
Vogelspinnen haben keine Schwierigkeiten an glatten Flächen hochzuklettern. Klettern sie an den Scheiben des Terrariums hoch hat man gelegentlich die Möglichkeit sie von unten zu fotografieren.